Album der Woche: Grimes
Die kanadische Sängerin und Soundtüftlerin Claire Boucher aka Grimes liefert mit «Visions» ihr 4tes Album innert zwei Jahren ab. Die Gute liegt also nicht auf der faulen Haut. Meistens...
Fleissiges Bienchen
Vor knapp zwei Jahren veröffentlichte Claire Boucher aka Grimes ihr Debut «Geidi Primes» als limitierte Kassette (ja, Kassette!) und als Gratisdownload (das Angebot steht noch, übrigens: Hier). Darauf folgte wenige Monate später das Album «Halfaxa» und die EP «Darkbloom». Und am 21. Februar folgte der vierte Streich «Visions», das DRS Virus Album der Woche.
Grimes veröffentlicht aber nicht nur Alben am Laufmeter, sie dreht auch Videos, malt Bilder und produziert ihre Musik selbst. Und wer denkt, um ihre epischen Songs live zu performen, brauche die Dame ein Orchester, der irrt: Grimes ist eine One-Woman-Show.
Fauler Hund
Jede Medaille hat bekanntlich zwei Seiten - so auch der Fleiss von Grimes. Vor lauter Haupt-, Neben- und Nebennebenprojekten galt Claire Boucher bereits in der Schule als notorische Schwänzerin. Und auch aus der Uni flog sie nach zwei Semestern wegen chronischer Abwesenheit hochkant raus. Gut so!
«Visions» ist unser Album der Woche. Wir nehmen täglich ein Ohr voll, vom 12. bis 16. März.
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