Album der Woche: Regina Spektor
Regina Spektor verzaubert die Hörer auf ihrem neuen Album «What We Saw From The Cheap Seats» mit ihrer einizigartigen Stimme und ihren eigenwilligen Klavierkompositionen.
Diese Grundstimmung des Albums wird immer wieder durch überraschende Elemente durchbrochen, so dass Spektor den Hörer bei jedem Track auf eine neue musikalische Reise mitnimmt. Die Songs sind gespickt mit Beatbox Elementen, mit rockigen Unterbrüchen, französichen Untermalungen und undefinierbaren Geräuscheinlagen. Gänsehaut-Effekt auf Spektor’s Art.
Spektor selbst ist seit ihrer Kindheit auch auf einer musikalischen Reise: Sie fängt mit klassischer Musik an, übt sich in Jazz-Kompositionen und wird schliesslich für viele zum Inbegriff des Anti-Folks. Die sympathische Sängerin mit russischen Wurzeln singt sich nicht nur in die Herzen vieler Fans, sondern auch in jenes von Jack Dishel, Schlagzeuger der Moldy Peaches, mit dem sie bis heute liiert ist.
Ihre Geschichte gleicht auf den ersten Blick einem schönen Märchen. Sie musste allerdings auch steinige Wege dafür gehen: Mit neun Jahren muss die Jüdin mit ihrer Familie die Heimat Moskau wegen des grassierenden Antisemitismus verlassen. Sie finden ihr neues Zuhause in der New Yorker Bronx, wo Regina Spektor mit fremden Eindrücken überrumpelt wird. Sie rümpft die Nase als sie zum ersten Mal Punk und HipHop hört. Ob dies wohl einen Einfluss darauf hatte, dass ihre ersten englischen Worte «Sneakers» und «Garbage» waren?
Heute ist Spektor immernoch auf Reisen - oder besser gesagt auf Konzert-Touren: In der Schweiz beehrt sie uns mit einem einizgen Konzert am 20. Juli am Blue Balls Festival.
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LSam
fantastisch
schöne Frau, schöne blaue Augen, ich mag ihren russischen Akzent und die Musik, die Texte sind spannend. Was will man mehr?