Das Playback, Pete und die Flasche
Und sie kamen tatsächlich: Die Babyshambles spielten am Gurten ein äusserst solides Konzert. Allen Unkenrufen zu Trotz schaffte es Skandalnudel Pete Doherty auf den Berner Hausberg. Und nicht nur das: Die Show der englischen Babyshambles war gut. Pete Dohertys Stimme klang grossartig, er war sehr locker drauf und wirkte echt. Doch tolle Musik liefern macht durstig: Pete Doherty trank im Laufe des Gigs locker eine Flasche Whiskey.
Im Gegensatz zu Pete Doherty, der im schwarzen Anzug auf die Bühne kam, wirkte Luke Steele von den australischen Empire Of The Sun wie ein exotischer Vogel. Im Glitzerkostüm tobte er mit seinen ebenfalls skurril verkleideten Tänzern über die Bühne. Videoanimation inklusive. Schade nur, dass sehr vieles ab Band kam: "Gut 70 Prozent von all dem, was man hörte, war nicht live gespielt", schätzt DRS Virus-Musikredaktor Ivo Amarilli. Unser DRS Virus-Fazit: Ziemlich fancy in Sachen Bühnenshow, etwas enttäuschend in Sachen Sound.
Der Donnerstag auf dem Gurten war eindeutig der Tag der simplen Gitarren. Mit grossartigen Babyshambles, herrlichen Jet und unheimlich sympahtischen An Horse (unsere persönliche Entdeckung bis jetzt).
So darf es weiter gehen. Am Freitag und am Samstag sendet DRS Virus wieder live vom Gurten Festival von 20 bis 24 Uhr.
Eine fette Bildergalerie mit unseren Schnappschüssen findest du hier.
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