Dead Can Dance «Opium»
In dieser World Music steckt auch ein Stück Schweiz. Dead Can Dance gelten als Spezialisten für ätherischen Ambient Sound, seit sich das Duo 1981 in Melbourne, Australia gegründet hat. Nach 16 Jahren Pause erscheint nun wieder ein Album von Lisa Gerrard und Brendan Perry. Es heisst passenderweise «Anastasis», griechisch für Auferstehung. Spirituell angehaucht ist auch der Sound auf Songs wie «Opium»: stellenweise klingt Brendan Perry wie ein gebetsmurmelnder Mönch auf einer Meditations-CD. Der Teppich zu seinem Gesang bildet ein Trance-Rhythmus der marrokanischen Sufi-Mystiker, gespielt auf einer Hang. Das Instrument wird mit der Hand gespielt und ist eine Mischung aus der Westindischen Steel Drum und einem Gamelan Gong - und wurde von zwei Bernern entwickelt, die ihre Erfindung nach dem berndeutschen Wort für Hand benannten.
Hol dir den Song hier im Podcast - zusammen mit Tracks von Dan Le Sac feat. Merz, Alt-J, Yasmin feat. Shy FX & Ms Dynamite und I'm Not a Band.
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