Entdeckt: Brisa Roché - Sweat King

Brisa Roché: Ein Name, wie eine kühle Brise über fernen Feuchtgebieten. Und genau dort, umspült von Wellen des pazifischen Ozeans und weit weg von der urbanen Zivilisation, wuchs die junge Brisa auf – ohne Strom, wohlgemerkt. Dass das naturverbundene Mädel trotzdem sein Talent zur Singer-Songwriterin entdeckte, verdankt sich dem ungewöhnlichen Elternhaus, waren ihre Erzeuger doch beide nicht nur Aussteiger und Abenteuer, sondern auch Künstler. Und so verliess Blumenkind Roche mit zarten 16 Jahren als Gitarristin die Idylle, um ihr musikalisches Glück zunächst in der Grunge-Hochburg Seattle, dann in unterschiedlichen Emo- und Popformationen zu suchen. Mit diesen zog sie als Vagabundin um die Welt – bis der Tod ihres Vaters die Sängerin einholte. Daraufhin dislozierte Roche nach Paris, wo sie sich fortan im Jazz versuchte und dabei vom legendären Blue-Note-Label entdeckt wurde. Doch auf alten Rezepten mochte sich die dunkelhaarige Schönheit auch hier nicht ausruhen, und so liess sie in die warme Jazz-Atmosphäre nicht nur rebellische Klänge aus Ska oder Punk einfliessen. Nein, zusätzlich veredelt die Exotin ihre Songs mit Versatzstücken aus dem verträumten Hippiesound ihrer Jugend: Eine reizende Reminiszenz an ihre ruralen Wurzeln.

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