Atemberaubende Konstanz
Düster, mächtig und riesig kommt der typische Sound von Interpol daher: dem Rezept bleiben die New Yorker auch auf ihrem vierten Album treu. Der Weggang vom Bassisten Carlos Dangler ist der Musik der New Yorker nicht anzuhören. «Interpol» ist unser DRS Virus-Morgenplättli.
Seit zwölf Jahren existiert die vierköpfige Band aus New York. Inspiriert von Bands aus den 80er Jahren wie Joy Division, zelebrieren Interpol düstere New-Wave-Hymnen mit Erfolg. Mit Charts-Platzierungen in Amerika, Asien und Europa in der Tasche haben sich Interpol vor einem Jahr an ihr viertes Album gemacht.
Wie klingt es denn?
Während der Produktionsphase des selbstbetitelten Albums haben sich Bandmitglieder widersprüchlich geäussert, wie es denn klingen soll, dieses neue Album. Schlagzeuger Greg Drudy erzählte in einem Interview, dass es wie ihr erstes Album «Turn On The Bright Lights» klinge. Kurze Zeit später erzählte Sänger Paul Banks, er wolle vermehrt klassische Elemente einfliessen lassen.
Hinzu kam die Trennung vom Bassisten Carlos Dengler, der die Band kurz nach den Aufnahmen aufgrund persönlicher Probleme verlassen hat. Bis zur Veröffentlichung blieb es daher unklar, wie das neue Album von Interpol klingt.
Und? Wie denn jetzt?
Heute wissen wir es. Überraschungen, wie zum Beispiel klassische Einflüsse, findet man keine auf dem Album. Im Gegenteil - die neue Interpol-Platte liefert genau das, was man bereits gekannt hat. Im Gegensatz zu anderen Bands stört das bei Interpol aber nicht, da die gewohnte Interpol-Musik eben genau so gut ist, wie sie ist. Saugut.
«Interpol» von Interpol ist das DRS Virus-Morgenplättli und wird dir jeden Morgen von 6 - 10 Uhr von unserem Morgenteam genauer vorgestellt. (05.09.2010)
Noch keine Kommentare
Schreibe hier einen neuen Kommentar: