Songs der Woche
Neue Musik gibt's zuerst bei SRF Virus. Diese Tracks legen wir dir besonders ans Ohr. Auch in voller Länge als Podcast.
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Wenn Laura Marling singt, klingt sie, als wäre sie erst gerade aufgewacht. Und genau für diese hypnotische Schlafzimmer-Stimme lieben wir sie. Zusammen mit akustischer Gitarre und sanftem Getrommel ist der Entspannungs-Soundtrack vollkommen. «Devil’s Resting Place» ist unser Lieblingssong auf dem neuen Album der englischen Folk-Prinzessin. «Once I Was An Eagle» ist bereits das vierte Album der erst 23-jährigen Laura Marling. Nachdem die Aufnahmen dafür abgeschlossen waren, zog sie von London nach Los Angeles. Wie sie in einem Interview erklärte, geniesst sie dort, dass es immer jemanden zum Reden gibt, aber dass es gleichzeitig niemand komisch findet, wenn sie mal Zeit für sich alleine braucht. In England werde sie für dieses Verhalten komisch angeschaut.
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(11.06.2013)
Was fuer eine Wohltat! In Zeiten von Halligalli-Beats tut eine Rückbesinnung auf die Wurzeln des HipHops gut. «Jazz auf Gleich» vom Wiesbadner Rapper Eloquent und dem Beatproduzenten Wun Two lässt die 1990er Jahre wieder aufleben und ehrt den Jazz als Inspirationsquelle. Luftige Samples und entspannte Drums lassen an den Detroiter Kultproduzenten J Dilla denken, Eloquent droppt Namen von Vorbildern wie John Coltrane und Thelonius Monk. «Jazz auf Gleich» findet sich auf dem gleichnamigen Album, das beim kleinen Mainzner Label Sichtexot erschienen ist. Dass Wun Two einen guten Musikgeschmack hat, beweist er hier mit einer empfehlenswerten Aufzählung seiner 10 Lieblingssongs.
Man sagt, die Wiener hätten einen ganz eigenen Humor. Mile Me Deaf bestätigen dieses Klischee: was sich im Internet über die vierköpfige Band aus der österreichischen Hauptstadt finden lässt, ist beste Unterhaltung. Die Tourfotos und Videoclips der Band rund um Mastermind Wolfgang Moestl stecken voller Schabernack. Ihre ernsthafte Seite leben Mile Me Deaf in ihrer Musik aus: die aktuelle Single «Brando» ist ein entspannter, fast schon nachdenklicher Indierocksong. Die EP dazu erscheint am 21. Juni. Aber natürlich fehlt auch hier das Augenzwinkern nicht. Das liebevoll gemachte Video erzählt mit Handpuppen die Geschichte eines Kleinstädters, der erst zum Rockstar aufsteigt und dann wieder alles verliert. Unwiderstehlich!
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(11.06.2013)
Der Track «Conversations» von Fyfe ist irritierend - auf eine gute Art. Der 23-jährige Londoner macht Musik, die wir nicht schon tausend Mal gehört haben. Auf «Conversations» singt er mit hoher Stimme über rumpelnde Elektrobeats. Dieses Zusammenspiel macht nur im ersten Moment keinen Sinn. Schon bald entfalten sich Harmonie und Schönheit. Kaum zu glauben, dass Paul Dixon - der Mann hinter Fyfe - von einem Major Label fallengelassen wurde, als er noch unter dem Namen David's Lyre unterwegs war. Fyfe jedenfalls wird von der Internetgemeinde heiss geliebt und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Majors ihn anbetteln, sein Debut veröffentlichen zu dürfen.
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(11.06.2013)
So einen wie Nick Mulvey wünscht man sich mit seiner Gitarre ins Badezimmer, wenn man an einem regnerischen, anstrengenden Arbeitstag zuhause ankommt und nur noch Abschalten will. Denn sein Song «Fever to the Form» ist entspannend wie ein Lavendelvollbad. Und als grundanständiger Brite würde Nick Mulvey sicher nicht glötzeln. Wobei wir ihn auch nicht von der Bettkante stossen würden: unschuldiger, ehrlicher und sexier als der junge Mann aus Cambridge man kaum blicken, wie Filmaufnahmen beweisen. Das ehemalige Mitglied der Jazzband Portico Quartet ist schlicht und einfach adorable!
Zieht eure Jacken aus!
Sagt Obama in Berlin, und sie jubeln als wäre der Bieber auf der Bühne > Video