Danilo Bavier

Mo 16-19

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Indie-Rock, Electro, Pop, Rap. Danilo Bavier hat den 360°-Blick für alles, was rockt.

Eine Reise durch 1001 Musiknacht

Das Festival im Festival: Das «Village du Monde» am Paléo Nyon widmet sich jedes Jahr einer anderen Region. Dieses Jahr entführt es uns in den Nahen Osten. Was nicht ganz einfach ist.

Ganze sechs Tage lang dauert das Paléo (17. bis 22. Juli) - trotzdem keine Spur von Massenabfertigung. Im Gegenteil: Das grösste Open Air der Schweiz besticht durch ein sorgfältig ausgewähltes Programm, viel Platz, Liebe zum Detail - und dem «Village du Monde».

Ein Teil des Festivalgeländes wird seit 10 Jahren einer Region, einem Kontinent, einem Gebiet gewidmet. Neben musikalischem, gibt es auch das passende Essen und Düfte; also eine Kulisse, dank der man in die Region hineinversetzt fühlt. Von Indien über Brasilien bis Nordamerika. In diesem Jahr: Der Nahe Osten.

Kein politisches Statement
«Es ist Zufall, dass wir den Nahen Osten gewählt haben. Wir beginnen jeweils drei Jahre im Voraus mit der Organisation des Village du Monde,» erzählt Programm-Chef Dany Hassenstein, «Es gibt täglich so viele negative Meldungen aus diesen Regionen, dass wir die positive Seite zeigen wollen. Wir wollen den Kulturschaffenden eine Plattform geben, ohne religiös oder politisch aktiv zu sein».

Zum Sterben bereit - für ein Visum
2012 spielen auch zwei Acts aus Syrien im «Village du Monde», obwohl die Lage im Land sehr kritisch ist. «Wir kämpfen seit drei Monaten, dass wir Visa für die Bands bekommen. In Syrien gibt es keine Schweizer Botschaft mehr, die Visa ausstellt, darum müssen sich die Bands durchs Kriegsgebiet kämpfen und risikieren alles,» erzählt Dany Hassenstein.

360° Musik taucht ab in die Welt des «Village du Monde»: Jazz von Ibrahim Maalouf, Rap von Dam oder Omar Souleyman, Pop von Natacha Atlas, Rock von Mashrou Leila. Hier hören: (23.04.2012)


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