Dominique Iten

Di 17-20

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Musik made in Switzerland. Dominique Iten weiss, was in der Schweizer Musikszene passiert.

Crowdfunding in der Schweiz

Die fetten Jahre sind vorbei - auch in der Musikindustrie. Geld ist knapp. Darum setzen immer mehr Künstler auf Crowdfunding - Finanzierung durch eigene Fans. Funktioniert das auch in der Schweiz?

Im Ausland funktioniert es
Die grossen machen es vor mit Erfolg: Radiohead oder die Dresden Dolls Frontfrau Amanda Palmer sind nur zwei Beispiele, die durch ihre eigenen Fans erfolgreich Geld gesammelt haben, um sich neue Alben zu finanzieren. Beide haben Beträge im sechsstelligen Bereich gesammelt. Das sogenannte Crowdfunding scheint bei etablierten Acts zu funktionieren.

In der Schweiz auch...
Ein Modell, das auch in der Schweizer Kunstszene existiert. Allerdings, wie überall, in kleineren Dimensionen. Trotzdem hat zum Beispiel die Singer-Songwriterin Anna Kaenzig bewiesen, dass es möglich ist. Für eine Albumproduktion hat die Zürcherin immerhin 5'000 Franken gesammelt. «Bei den Unterstützern handelt es sich etwa zur Hälfte um Freunde und Bekannte, die andere Hälfte kennen wir nicht», erzählt Anna Kaenzig zufrieden.

...doch einfach ist es nicht
Die Luzerner Newcomer-Band Kapnorth will ebenfalls 5'500 Franken als Anzahlung an ihr Debut-Album sammeln. Dieses werden sie in Island im Studio von Sigur Ros aufnehmen. Hier kann man sich mit seinem eigenen Beitrag beteiligen und sich spezielle Gadgets sichern.

Im Interview mit DRS Virus erzählen die jungen Luzerner, wie sie dieses Geld genau investieren wollen und machen klar, dass man auch mit Crowdfunding nicht automatisch mit Geld überhäuft wird.


Das ganze Interview mit Kapnorth kannst du dir hier im Podcast der Sendung CH-Gschnätzlets anhören. (29.05.2012)


1 Kommentar

torrez (Gast)

29 Dienstag Mai 2012 23:20

?

was bitte ist shoegays?

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