Tina Nägeli
Soundsofa, Mi 17-20
Soundsofa, Mi 17-20
1756 kommt in Salzburg Mozart zur Welt. Seinen Namen kennt auch 256 Jahre später noch jeder Depp. Und jetzt behaupten fünf junge Salzburger, ihre Stadt wäre ohne Mozart besser dran.
Und zu dieser Aussage haben sich die fünf Herrschaften natürlich nicht einfach aus Jux und Tollerei hinreissen lassen. Nein, die Steaming Satellites haben einen guten Grund dafür. Denn als Indierock-Band kennen die Steaming Satellites nicht nur die Strassen ihrer Heimatstadt, sondern auch die Musikszene.
Honigcrèmefarbener Asphalt? Unbedingt!
«Die Bereitschaft, alternative Musik zu fördern, ist gar nicht da - alle Mittel fliessen in den grossen Topf der Klassik», beklagt sich das Quintett über die Kulturförderung in Salzburg. «Es ist wichtiger, welcher Asphalt am besten klingt, wenn man mit genagelten Schuhen darüber läuft. Und vor dem grossen Festspielhaus braucht man natürlich unbedingt einen honigcrèmefarbenen Asphalt.»
Natürlich! Wäre doch auch vermessen, den jungen Bands ein bisschen unter die Arme zu greifen. Die Steaming Satellites jedenfalls haben ihr zweites Album «The Mustache Mozart Affaire» auch so zur Welt gebracht. Trotz Mozart.
«The Mustache Mozart Affaire» ist unser Album der Woche. Und wenn du jetzt noch mehr darüber wissen möchtest: Hier geht's zum Album-Check. (17.01.2012)
♥ Jesca Hoop: «Born to»
♥ The Afghan Whigs: «See & Don't See»
♥ Mr Ms: «Hurricane»
♥ Round Table Knights: Seit heute erhältlich - der neueste DRS Virus-Minimix des Berner DJ-Duos
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